Die richtige Weiterbehandlung
Nach einem Schlaganfall ist eine sorgfältige weitere Betreuung von zentraler Bedeutung: Einerseits, um bestehende Beeinträchtigungen durch gezielte Rehabilitationsmaßnahmen möglichst zu verbessern, andererseits, um die Ursache des Schlaganfalls zu klären und die medikamentöse Therapie so anzupassen, dass ein erneuter Schlaganfall bestmöglich verhindert wird. Zum Einsatz kommen dabei vor allem durchblutungsfördernde Medikamente wie ASS sowie Cholesterinsenker aus der Gruppe der Statine. Wichtig zu wissen: Statine werden nicht nur bei erhöhtem Cholesterinspiegel verordnet, sondern auch, um die Gefäßwände zu stabilisieren und Ablagerungen vorzubeugen. Für die weitere Behandlung ist entscheidend, ob der Schlaganfall durch einen Gefäßverschluss infolge von Gefäßablagerungen (arteriosklerotischer Schlaganfall) oder durch ein Blutgerinnsel aus dem Herzen (kardioembolischer Schlaganfall) verursacht wurde. Je nach Ursache kommen unterschiedliche Formen der Blutverdünnung zum Einsatz – mit entsprechend großen Konsequenzen für die Therapieplanung.
Darüber hinaus müssen kardiovaskuläre Risikofaktoren engmaschig überwacht und behandelt werden, darunter:
- erhöhter Blutdruck
- erhöhte Cholesterinwerte
- Schlaganfälle in der Familie
- Rauchen

