Fachärztin für Neurologie in Oberwart
Dr.in Daniela Fabsits-Gall
Herzlich willkommen in der neurologischen Kassenordination von Dr.in Daniela Fabsits-Gall – ALLE KASSEN
Telefonische Vereinbarung unter +43 3352 21200
Ordinationszeiten:
- MO: 08:30 – 14:30 Uhr
- DI: 09:30 – 16:00 Uhr
- MI: 08:30 – 17:00 Uhr
- DO: 08:30 – 14:00 Uhr


Wichtiges zur Terminvereinbarung
Wir arbeiten ausschließlich nach Terminvereinbarung – Unter-suchungen ohne vorher vereinbarten Termin sind leider nicht möglich.
Bringen Sie zu Ihrem ersten Termin bitte alle Vorbefunde (zum Beispiel MRT-, CCT- und Laborbefunde, Befunde anderer Ärzte) mit.
Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, ersuchen wir Sie, bis max. 48 Stunden vorher telefonisch (Terminabsagen jeweils von 13:00-14:00 Uhr) abzusagen, damit wir die Zeit einem anderen Patienten/einer anderen Patientin zur Verfügung stellen können.
Bitte beachten Sie: Wenn ein Termin ohne Absage nicht wahrgenommen wird, müssen wir Ihnen ein Ausfalls-honorar in Höhe von € 50,- verrechnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Erreichbarkeit
GHZ-Gesundheitszentrum Oberwart
Röntgengasse 28, 1. Obergeschoss
barrierefrei mit dem Aufzug erreichbar
Zielgruppe
Für Menschen aller Altersgruppen ab 18 Jahren mit Beschwerden, die auf Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, Nerven oder Muskulatur schließen lassen.
Bitte beachten Sie, dass psychiatrische Erkrankungen (z. B. paranoide Schizophrenie, Depression etc.) ausschließlich von Fachärzt*innen für Psychiatrie behandelt werden müssen.
Der Mensch als Ganzes
Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der peripheren Nerven.
Ich lege Wert auf eine umfassende Anamnese, eine professionelle und patientengerechte Behandlung. Die Beratung meiner Patient*innen und die Auswahl der Therapie in gemeinsamen Gesprächen steht immer im Vordergrund!
Abklärung
Behandlung
Diagnose
Weiterbetreuung
Wir stellen uns vor
Vorsorge, Abklärung, Behandlung und Weiterbetreuung neurologischer Erkrankungen

Untersuchung
Neurologische Untersuchungsmethoden sind in der Regel schmerz-frei oder nur minimal spürbar. Informieren Sie sich hier über die eingesetzten Techniken und ihre jeweiligen Anwendungsbereiche.
EEG (Elektroenzephalografie)
Die Elektroenzephalografie wurde 1924 von Hans Berger an der Universität Jena eingeführt. Mit ihr wird die elektrische Grundaktivität des Gehirns aufgezeichnet.
EMG/ENG
(Elektromyografie/Elektroneurografie)
Im Jahr 1925 schuf Sherrington mit dem Konzept der „motorischen Einheit“ (Motor Unit) die Grundlage dafür, mithilfe der Elektromyografie zwischen Nerven- und Muskelerkrankungen zu unterscheiden. Bei der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) werden die Nerven mit einer sehr geringen Stromstärke stimuliert – dies wird meist nur als leichtes Kribbeln auf der Haut empfunden. Beim Elektromyogramm (EMG) erfolgt die Untersuchung des Muskels mit einer sehr feinen Nadelelektrode; der Einstich ist in der Regel kaum zu spüren.
Mit Blick aufs Ganze
Konservative naturheilkundliche und neurologische Behandlung
Innovative, hochqualifizierte Diagnostik
Immer auf dem neuesten Stand
Gut zu wissen
Hier finden Sie Antworten auf unsere meist gestellten Fragen:
Multiple Sklerose (MS) und andere entzündliche Erkrankungen von Gehirn und Nerven, Parkinson-Syndrome und weitere Bewegungsstörungen wie Dystonien und Tremorerkrankungen, Schlaganfälle und Erkrankungen der Hals- und Hirngefäße, Epilepsien, Kopf- und Hirnverletzungen, Nervenschädigungen, Erkrankungen des Rückenmarks, Muskelerkrankungen, Hirntumoren sowie infektiös bedingte Entzündungen des Nervensystems (z.B. Herpes Zoster, Meningitis, Enzephalitis).
Es existieren weit über 100 verschiedene Kopfschmerzformen, wobei der Spannungskopfschmerz und die Migräne zu den häufigsten gehören. Für eine genaue Diagnose ist immer eine ausführliche Befragung und körperlich-neurologische Untersuchung erforderlich. In bestimmten Fällen ist zusätzlich eine Bildgebung des Gehirns (MRT oder CCT) notwendig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen. Sekundäre – auch symptomatische – Kopfschmerzen entstehen als Folge einer anderen körperlichen Erkrankung, zum Beispiel bei Hirntumoren, Bluthochdruck (arterieller Hypertonie), Entzündungen, Gefäßerkrankungen, Medikamentenübergebrauch oder anderen somatischen Störungen. Bei primären Kopfschmerzen lässt sich hingegen keine strukturelle oder organische Ursache finden. Zu diesen primären Kopf- und Gesichtsschmerzen zählen unter anderem Migräne, Clusterkopfschmerz, Spannungskopfschmerz sowie die Trigeminusneuralgie. In allen Fällen ist eine rasche und fachkundige differentialdiagnostische Abklärung von Kopfschmerzen von entscheidender Bedeutung.
Schwindel zählt zu den häufigsten Beschwerden überhaupt in der Medizin. Es gibt unterschiedliche Formen von Schwindel – einige davon sind gutartig und gut behandelbar, wie etwa der gutartige lagerungsabhängige Schwindel (benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel). Andere Schwindelformen können jedoch Hinweis auf ernstere neurologische Erkrankungen sein, zum Beispiel Gefäßverengungen (Stenosen), Durchblutungsstörungen bis hin zum Schlaganfall, Hirntumoren, Entzündungen oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten. Daher ist eine gezielte, strukturierte Diagnostik besonders wichtig.
Das „Einschlafen“ der Hände ist eine häufige Beschwerde, die sich oft nachts verstärkt und meist mit Schmerzen oder einer Einschränkung der Feinmotorik einhergeht. Ursache ist in vielen Fällen eine Einengung bzw. ein Druck auf bestimmte Nerven (Nervenkompression). Am häufigsten ist der Mittelnerv (Nervus medianus) im Bereich des Handgelenks betroffen – man spricht dann vom Karpaltunnelsyndrom. Etwas seltener liegt eine Einklemmung des Ellennervs (Nervus ulnaris) im Bereich des Ellenbogens (Sulcus-ulnaris-Syndrom) oder des Speichennervs (Nervus radialis, z.B. „Parkbanklähmung“ oder Supinatorschlitzsyndrom) vor. Für die Planung der weiteren Behandlung ist eine neurologische Untersuchung mit ergänzender neurophysiologischer Diagnostik (EMG, ENG) erforderlich. Anhand dieser Ergebnisse lässt sich entscheiden, ob eine konservative Therapie ausreicht oder ein operativer Eingriff sinnvoll ist.
Bei solchen Beschwerden ist eine neurologische Untersuchung mit ergänzender neurophysiologischer Diagnostik unbedingt sinnvoll. Sie können frühe Anzeichen oder Symptome einer Nervenerkrankung sein, etwa einer Polyneuropathie oder anderer Form von Nervenschädigung. Polyneuropathien treten häufig im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), schädlichem Alkoholkonsum, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Tumorerkrankungen, Entzündungen, Vitamin-B-Mangel sowie selteneren Stoffwechsel- oder Systemerkrankungen auf.
Beim Restless-Legs-Syndrom handelt es sich um eine relativ häufige Erkrankung mit sehr unterschiedlicher Ausprägung. Mitunter können auch die Arme betroffen sein. Die Beschwerden äußern sich durch einen Bewegungsdrang der Beine, oft verbunden mit unangenehmen oder schmerzhaften Missempfindungen, die typischerweise in Ruhe zunehmen – etwa abends vor dem Fernseher oder bereits im Bett. Die Erkrankung ist grundsätzlich gut behandelbar, muss jedoch sorgfältig von anderen Ursachen, zum Beispiel einer Polyneuropathie, abgegrenzt werden. Zudem sollten ein möglicher Eisenmangel sowie Einschränkungen der Nierenfunktion immer mitüberprüft werden.
Zittern ist die häufigste neurologische Bewegungsstörung und kann neben den Händen auch Beine, Kopf oder Stimme betreffen. Ein Tremor bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Parkinson-Erkrankung vorliegt. Häufig steckt eine andere Ursache dahinter; zudem kann Zittern durch Stress oder psychische Belastungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden (z.B. verstärkter physiologischer oder psychogener Tremor). Tremor kann familiär bedingt sein, im Rahmen von Stoffwechselstörungen auftreten oder durch Medikamente ausgelöst werden. Eine neurologische Abklärung ist wichtig, um ein Parkinson-Tremor sicher auszuschließen, eine passende Behandlung einzuleiten und unnötige Therapien zu vermeiden.
Treten Nacken- oder Rückenschmerzen zusammen mit einer anhaltenden Schmerzausstrahlung auf – etwa in den Arm bis zum Daumen oder ins Bein bis zum Knie oder zur Großzehe – und/oder bestehen zusätzlich Taubheitsgefühle, ist eine neurologische Abklärung unbedingt erforderlich. Kommen Lähmungserscheinungen oder Störungen von Blasen- oder Mastdarmfunktion hinzu, ist eine rasche, dringende Vorstellung bei einer Neurologin/einem Neurologen notwendig. Eine solche Konstellation kann bedeuten, dass eine Nervenwurzel – meist durch eine Bandscheibe, aber auch durch knöcherne Veränderungen der Wirbelsäule oder Tumoren – kritisch eingeengt ist. Die neurologische Untersuchung und die Elektromyografie (EMG) sind in dieser Situation wegweisend für das weitere Vorgehen und entscheiden mit darüber, ob eine konservative Behandlung ausreicht oder eine operative Versorgung erforderlich ist.
Die neurologische Aufgabe besteht vor allem darin, abzuklären, ob eine Epilepsie oder vorübergehende Durchblutungsstörungen des Gehirns – etwa durch Gefäßverengungen – vorliegen oder ausgeschlossen werden können. Häufig sind dafür Untersuchungen wie eine EEG-Ableitung, eine Duplex-/Dopplersonografie der hirnversorgenden Gefäße sowie ein CCT oder eine MRT des Kopfes erforderlich.
Gedächtnisprobleme können ein Hinweis auf eine Demenzerkrankung sein, etwa auf eine Alzheimer-Demenz. Da es zahlreiche Demenzformen gibt – von denen manche ursächlich behandelbar sind – ist eine gründliche neurologisch-psychiatrische Abklärung notwendig, in der Regel einschließlich einer Bildgebung des Gehirns (MRT oder CCT). Häufig ist zusätzlich eine testpsychologische Untersuchung sinnvoll, um Art und Ausmaß der Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen genauer einzuordnen.
Nach einem Unfall mit Kopfverletzung sollte zur Sicherheit immer eine neurologische Abklärung erfolgen. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob „nur“ eine Gehirnerschütterung als vorübergehende Funktionsstörung mit vollständiger Erholung vorlag oder ob es zu einer Blutung im Schädelinneren oder zu einer Verletzung des Hirngewebes gekommen ist. Vor allem bei Kopfverletzungen mit Bewusstlosigkeit ist eine neurologische Untersuchung unbedingt erforderlich.
